Tätigkeitsbericht 2010

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2010 der Stiftung für Erziehung zur Toleranz

Das Berichtsjahr stand im Zeichen des Präsidiumswechsels. Nach sieben  Jahren hat Erika Gideon das Präsidium niedergelegt. In ihrer Präsidialzeit hat SET wichtige Akzente gesetzt. An dieser Stelle seien insbesondere die Publikationen «Merken, was läuft», «Respect! – Rap für Toleranz in der Schule», «Forschungsergebnisse und Handlungskonzepte» oder «Zusammen leben» erwähnt. Erika Gideon hat einen immensen persönlichen Einsatz für die Stiftung geleistet. Dafür sei ihr auch an dieser Stelle sehr herzlich gedankt.

Mit dem Präsidiumswechsel gingen zunächst viele administrative Arbeiten einher. Eine Änderung sei hier hervorgehoben. Wer früher mit dem Bestellformular auf unserer Homepage beispielsweise ein Buch und eine DVD bestellte, erhielt die Bestellung in zwei Lieferungen und mit zwei Rechnungen. Für den Empfänger hatte das zudem den Nachteil, dass höhere Portokosten entstanden. Freundlicherweise hat sich der Lehrmittelverlag des Kantons Zürich bereit erklärt, auch den Versand der elektronischen Medien zu übernehmen, so dass die Auslieferung jetzt kundenfreundlich aus einer Hand erfolgt.

Projekte

Das Forschungsprojekt Jugend und Gewalt wurde im Berichtsjahr abgeschlossen. Die Pädagogische Hochschule Zürich wird ein praxisbezogenes Instrument erstellen, das es Lehrpersonen erlaubt, die gewonnenen Erkenntnisse in den Unterricht einfliessen zu lassen. Der Bericht soll im Herbst 2011 veröffentlicht und im Internet als pdf zum Downloaden angeboten werden.

Das Projekt «Label» hatte von Anfang an keinen leichten Stand. Die Idee, vorbildliche Schulen mit einem Label auszuzeichnen, fand allgemein grosse Anerkennung. Für die Lehrpersonen und die Schulleitungen bedeutete die Teilnahme am Projekt «Label» eine zusätzliche Belastung, die zu den ohnehin gestiegenen Anforderungen zu einer Kumulierung geführt hätte. Aus diesem Grund haben zahlreiche interessierte Schulen auf eine Teilnahme an diesem Projekt verzichtet.

Im Berichtsjahr hat SET ein neues Vorhaben eingeleitet, das «Projekt L – Läbe ohni Lämpe». Es schliesst an die bisherige Tätigkeit der Stiftung an und hat insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene ab dem 16. Altersjahr im Auge. Das Projekt befand sich Ende 2010 noch in einem frühen Stadium, so dass zum jetzigen Zeitpunkt keine definitiven und detaillierten Angaben möglich sind. Reaktionen von Fachleuten aus der Lehre und der Praxis bestätigen, dass das «Projekt L» einem Bedürfnis entspricht und ein wichtiges Feld in der Begleitung Jugendlicher und junger Erwachsener abdecken wird.

Rücktritte aus dem Stiftungsrat

Frau Prof. Dr. Sabina Brändli und Herr Prof. Dr. Walter Furrer sind nach intensivem Mitwirken bei SET–Projekten als Stiftungsratsmitglieder zurückgetreten. Für ihre verdienstvolle Mitarbeit danke ich nochmals ganz herzlich.

Finanzen

Die finanzielle Lage der SET ist nach wie vor angespannt, und die Eigenkapitaldecke „dünn“.

Ich danke allen Mitgliedern des Stiftungsrats und allen Personen, welche die SET bei ihrer Tätigkeit im vergangenen Jahr unterstützt haben, herzlich für die angenehme Zusammenarbeit.

Martin Mossdorf, Präsident

 

Es unterstützen die SET:

Stiftung gegen Rassisimus und Antisemitismus (GRA)

Nonro AG

Rotary Stiftung Zürich

Edith Goldberger

Dres. Madeleine und Albert Erlanger

Ruth Werfel

.Pulse Web-Agentur AG

business campaigning Switzerland GmbH

SET Spendenkonto:
ZKB       80-151-4
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